Jetzt bin ich also wieder da – im Alltag gelandet….

Meist gar nicht so einfach, nach einer Woche Schweigen, Meditieren und dem Bemühen, Achtsamkeit in Allem zu üben:  wie z.B. in stiller, großer Tischrunde, dicht an dicht bei sich zu bleiben und achtsam zu essen – ganz schön herausfordernd kann ich euch sagen.

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Eine Woche, in der ich wunderbare Momente der Stille erlebt habe, schmerzhafte Momente des Sitzens, laute Moment in meinem Geist wie auch ein Flüstern, das ich zugelassen habe, weil ich mittlerweile weiß, dass alles Kommen auch ein Gehen beinhaltet.

Ich habe etliche „aha“ Erlebnisse erlebt: „Ach so ist das – schon wieder dieses (leidige) Thema mit samt seinen emotionalen Beigeschmäckern… hier bitte in die mentale Schublade „Müllkorb“ ablegen und zurück zum Atem kehren;

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Ich habe bemerkt, dass es mir auf diesem Retreat schon viel leichter fällt, gelassen bei mir und meinen Befindlichkeiten zu bleiben und nicht gleich alles auf mich zu beziehen, wenn mein Gegenüber mich ablehnend anguckt. Ich habe auch nicht gleich reagiert, wenn jemand traurig war, sondern ihr den Raum gelassen, traurig zu sein. Jede*r macht seinen eigenen Prozess durch… und ist trotzdem bei alledem nicht allein.

 

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Vieles, ja Vieles habe ich erfahren, gefühlt, gedacht, zugelassen und losgelassen….

Und nun begebe ich mich zur eigentlichen Herausforderung.

Marcel Geisser, ein bekannter Zenbuddhist, hat ein Retreat mit einem „Gewächshaus“ verglichen: man selbst als Pflänzlein macht wieder einen „Wachstumsschub“, wird sorgfältig gedüngt… aber dann ins Freie gelassen: in den eigenen Alltag.

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Mit all meinen Erkenntnissen und Erfahrungen im Rucksack bemühe ich mich aufs Neue, meinem Leben eine Brise frische Lebendigkeit zu verleihen;

Denn darum gehts immer und immer wieder: bewusst Da-Sein und Da-Bleiben

SO

JETZT

HIER

Beim Essen – Essen

beim Duschen – Duschen

beim Sch…. – Sch….

Nicht mehr und nicht weniger – und das gelingt wie immer nicht immer, aber wenns gelingt, dann hat das „Qualität“ und entschleunigt von selbst!

Ach und da gäbe es noch viel mehr zu erzählen – – aber dazu mehr in persönlichen Gesprächen…

Was  ich auf jeden Fall auch erlebt habe waren wunderbare Momente im Einklang mit der Natur.

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Ich habe mich zwar von allem getrennt, was mich mit der „Außenwelt“ verbunden hat.

Konsequent KEIN HANDY!

Für niemanden erreichbar, ganz allein und doch in einer Gemeinschaft.

Das ging mal besser  – mal schlechter….

Aber von einem konnte ich mich nicht trennen: von meiner KAMERA!

Und so machte ich mich immer wieder auf in die Natur rund um Neustift bei Scheibbs, um Magie und Wunderbares wie auch Unerwartetes zu genießen – ja, soweit kam die „Gier“, aber dieser Genuss musste einfach sein (wie auch das tägliche MannerSchock-Nusswürferl ;-), zumal ich das Fotografieren ebenso als eine Art Meditation erachte; ich komme in einen Fluss und bin plötzlich mitten drin im „Größeren“.

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Und ich möchte Euch gern einen Ausschnitt aus meiner gesehenen Welt zeigen und hoffe, dass auch ihr an dem einen oder anderen Bild Gefallen findet, euch hinein-entspannen könnt…

SHANTI

 

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Bedanken möchte ich mich vom Herzen bei Ursula Lyon, Michaela Berger und Gerald Schinagl, die uns herzlich durch diese Woche begleitet haben. Jede*r, der*die Möglichkeit hat, Ursula kennen zu lernen: go for it! Ebenso stehe ich für weiterführende Fragen ein Retreat im BZ Scheibbs betreffend gern zur Verfügung.

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