Yoga ist für jeden Menschen und für jeden Körper geeignet.

Wir dürfen durch Yoga unseren Körper in seiner individuellen Schönheit kennenlernen, spüren lernen und akzeptieren. So lebte es auch Dörte Kuhn von Kurvenreich Yoga vor. Sie ist einfach genial und inspiriert mit ihrem körper-positiven Zugang auch dicke Menschen. Was mir zusätzlich gefällt ist ihre Modelinie…..

Hier der Link zu einem gelungenen Kurzfilm von Shantipants über Dörte Kuhn:

 

Eine weitere sehr inspirierende Person ist Jessamyn Stanley.

Für mich persönlich ist es sehr wichtig, Yoga auch als einen Weg zu einem achtsamen Umgang mit dem eigenen Körper zu betrachten und auch zu nutzen. Ich bin immer wieder frustriert darüber, wie der kapitalistische Westen mit seinen stereotypen Idealen auch die Yogawelt durchflutet und Standards setzt, wie man/frau auszusehen hat und welche körperlichen Höchstleistungen frau zu erbringen hat! Mir geht diese aufdringliche  „Challenge“-Sache gehörig auf die Nerven. Suggeriert wird immer wieder das Gefühl, dass du nicht genug bist, dass dein Körper/dein Äußeres – aber es zieht sich bereits auch in die „inneren“/“spirituellen“ Fähigkeiten – noch nicht in seiner Bestform ist. Was für ein penetranter Optimierungszwang!

Weg mit diesen Negativschleifen – Yoga ist das nicht!

Im Yoga gehts auch nicht darum, dass du dich selbst sofort lieben musst – auch das ist meist meines Erachtens zuviel verlangt. Wunderbar wenn diese Haltung da ist – meine Erfahrung zeigt, dass ich mich in Selbstakzeptanz übe: so sitze ich heute da mit all meinen emotionales Zuständen in meiner einmaligen Körperlichkeit – und es ist in Ordnung und gut so.

Ich bin ganz genau in Ordnung so wie ich bin.

Ich möchte mich mit dem Thema Körperakzeptanz- mit dem Thema: WOHL-FÜHLEN und FREUDE im Körper entwickeln intensiver auseinander setzen, nachdem der Körper uns durchs Leben trägt, wir über unseren Körper zu Ruhe kommen – wir über unseren Körper Sinnlichkeit und Genuss erleben – ebenso wie Schmerz empfinden.

Bild 1

Im Körper zeigt sich so vieles, was gut tut und auch weh getan hat….

Im Körper begegnen wir anderen Menschen, können berühren und berührt werden.

Vielleicht mag ich doch das Wort Challenge: aber nicht in dem Sinne, dass Yoga zu einer „Bikinifigur“ führen soll. Jede*r Mensch, der einen Körper hat – in dem Fall sind Frauen gemeint – hat eine richtige Bikinifigur… sondern die Herausforderung in Richtung: Wohlgefühl und Freude im eigenen Körper – und der erste Schritt geht mal in Richtung AKZEPTANZ…. denn das ist für mich YOGA!

SHANTI

Sabine