Was kostet mich das Glück?

Immer genau das, woran ich glaube, das mich glücklich macht.

Die meisten Menschen suchen das Glück in Äußerlichkeiten, einem Auto, einem Urlaub, einer liebevollen Begegnung oder einem durchtrainierten Körper. Dementsprechend ist die Suche nach dem Glück häufig verbunden mit Anstrengung, jeder Menge Geld, Zeit (Zukunft) – häufig auch mit Enge… und nachdem das Glück dermaßen gebunden wird an ganz bestimmte Erwartungen, Vorstellungen und Wünsche, ist es auch nicht immer da – und das kann für das eigene Wohlbefinden ziemlich anstrengend werden/sein (Leid).

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Klar kommt es zu kurzen Glücksmomenten, wenn ich das bekomme, was ich mir schon lange wünsche: den heiß-ersehnten Partner, den Handstand auf der Matte…..

Aber eigentlich geht es nicht um das „Bekommen“, das Glück erzeugt, sondern um den ZUSTAND – wenn nämlich das Herz weit und offen wird. In solchen Augenblicken kommen wir in unsere Natürlichkeit zurück – als würde die Zeit still stehen überkommt uns eine Woge der Freude…

Richard Stiegler meint, dass Glücklichsein eigentlich unser natürlicher Zustand ist. Aber dieser ist uns abhanden gekommen – eine ganze Industrie lebt davon, uns einzureden, dass das Glück irgendwo anders zu finden ist.

Das Skurile dabei ist: wir stehen mitten im Wasser und meinen zu verdursten!

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D.h. es ist alles da, was wir brauchen, um in einen glücklicheren Zustand zu kommen – und noch dazu ist alles, was wir brauchen gratis. Erkennen müssen wir nur noch, dass es nicht um die SACHE geht, die wir brauchen – sondern um das EINRICHTEN eines ZUSTANDES.

Wenn wir uns mehr und mehr bewusst werden, dass im Grunde genommen ENTSPANNUNG UND LOSLASSEN in Körper und Geist uns PRIMÄR glücklich machen, können wir beginnen unser Festhalten an Vorstellungen und Wünsche zu lockern – Stück für Stück… das ist ein hartes Stück Arbeit, wobei der erste Schritt beim ERKENNEN liegt.

Aber die kurzen Augenblicke, in denen ich die WELT VÖLLIG OFFEN BETRACHTEN, lassen eine*n glücklich SEIN –

 

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„denn in der Unmittelbarkeit sind auch ganz unscheinbare Dinge erfüllend“ (Richard Stiegler).

z.B. in einem Lächeln,

einem Regentropfen im Gesicht oder gegen die Fensterscheibe,

im Spüren einer feinen Brise Wind auf der Haut,

einer flüchtigen Berührung,

dem Duft frischgebackenen Brotes…

Vielleicht magst du dich abends im Bett mal fragen, was dich an diesem Tag glücklich gemacht hat? Welche Kleinigkeiten dir aufgefallen sind… vielleicht sinds zu Beginn noch eher wenige – aber wenn du deine tiefen Augen und dein Herz ein Stück weit öffnest und dich entspannst, wirst du mit der Zeit merken:

Die schönsten Dinge im leben sind gratis!

Alles LIEBE,

Sabine